DESTINY 2 – Merzt der Nachfolger die Fehler aus?

Destiny 2
© Activision
Nach ca. 24 Stunden Spielzeit in Destiny 2, erlauben wir uns ein erstes Feedback zum Shooter und klären die Frage, ob Destiny 2 die Fehler des ersten Teils ausbessert.

In Destiny 2 geht es direkt heiß her, soviel kann man bereits zu Beginn des Spiels festhalten. Die erste Mission „Heimkehr“, durften wir bereits in der Beta anspielen und haben hierzu sogar ein Video, welches ihr weiter unten findet, produziert.

Wir werden gleich zu Beginn von den Kabale angegriffen, die uns unserer macht berauben wollen. Die Rotlegion ist ein spezieller Einsatztrupp unserer Gegner, die laut dem Spiel bisher keine Schlacht verloren und zahlreiche Welten vernichteten.

Das Ziel der Kabale und deren Anführer Gaul, den wir gleich im Intro kennenlernen, wird schnell klar, sie wollen den Reisenden fangen, um die Hüter ihrer Kraft zu berauben.

Destiny 2
© Activision

Mehr Story, weniger Langeweile?

Wir haben die Story unter die Lupe genommen, da man auf diese in Destiny 2 den Fokus legen wollte. In Destiny bemängelten Fans und Spieler die zu geringen Story-Inhalte und dass man keinen Bezug zur Story finden konnte. Auf Grund der vielen Kritik, wollte man in Destiny 2 alles besser machen und dies ist bisher sehr gut gelungen. Man erhält gleich zu Beginn einen Blick auf den Fein und dessen Grausamkeit und ist direkt im geschehen.

Auch die Charaktere die im ersten Teil zu kurz kamen, bekommen nun den Auftritt, den sie verdienen. Wir treffen in der Story auf einige aus dem ersten Teil bekannte Gesichter, die uns immer wieder auf unserem Weg begegnen.

Atmosphäre ist atemberaubend, die Soundkulisse ist fantastisch inszeniert und die Optik war bereits im Vorgänger überragend. Story-Technisch legt das Spiel in jedem Fall zu, auch wenn man die Messlatte mit Destiny nicht gerade hoch hing.

Destiny 2
© Activision / Bungie

Multiplayer weiterhin ein Highlight

Der Multiplayer wurde in Destiny bereits gelobt und ist auch im zweiten Teil weiterhin ein absoluter Hingucker. Wenn man dem Multiplayer eins vorwerfen kann, dann dass er sich in wenigen Punkten weiterentwickelt hat. Spielmodien bleiben in großen Teilen gleich mit denen des Vorgängers.

Die Balance innerhalb einer Partie ist okay, jedoch definitiv noch verbesserungswürdig. In einigen Matches treten oft Gegner mit einem zu hohen Power-Level gegen schwächere Gegner an, die offensichtlich Neueinsteiger sind. Mit einem geringen Level und schlechter Ausrüstung hat man logischerweise schlechtere Chance, als die Spieler die bereits einigen an Zeit in Destiny 2 investiert haben.

Destiny 2
© Activision

Fazit

Letztendlich lässt sich sagen, dass Destiny 2 einen großen Sprung nach vorne gemacht hat. Vereinzelt lassen sich mit Sicherheit noch an einigen Ecken ausbessern oder ergänzen. Hauptkritikpunkt des ersten Teils war jedoch die Story, auf die man in Destiny 2 großen Wert legen wollte und dies auch getan hat. Wir haben das Spiel rund 24 Stunden getestet und waren zufrieden. Wie das Spiel sich zum Ende hin entwickelt, können wir jedoch auf Grund der langen Zeitspanne des Spiels nicht sagen.