TEUFEL CAGE – Das erste Gaming-Headset der Soundprofis im Test

Cage Gaming Headset Teufel
© Lautsprecher Teufel GmbH
Mit dem Cage veröffentlicht die Firma Lautsprecher Teufel ihr erstes Gaming-Headset, welches jedoch nicht nur zum zocken geeignet sein soll. Was das Headset zu bieten hat und ob der stolze Preis gerechtfertigt ist, erfahrt ihr bei uns im Test.

Teufel ließ sich mit der Entwicklung des ersten Gaming-Headsets Zeit, was man durchaus begrüßen kann, da dies darauf schließen lässt, dass man versucht ein optimales Ergebnis zu erzielen. Ein definitiv erforderlicher Schritt, da der Markt besonders im Bereich Gaming-Heasets stark umkämpft ist und es somit einiges an Qualität benötigt um sich durchzusetzen.

Das Cage: „Teufelszeug“ oder heiße Luft?

Den Namen Cage trägt das Headset auf Grund der hochwertigen Anmutung der Aluminium-Halter der Ohrmuscheln, die in einem matten Grau gehalten sind. Die Halterung sieht jedoch nicht nur spitze aus, sondern fühlt sich auch hochwertig an und ist, was wohl das wichtigste ist, sehr stabil. Die Stabilität des Bügels geht jedoch nicht auf kosten von Flexibilität. Das Cage lässt sich biegen ohne dabei den Anschein zu machen zu brechen oder kaputt zu gehen. Die hochwertige Verarbeitung des Cage wird jedoch nicht nur durch Optik und Haptik unterstrichen, sondern auch durch sein Gewicht. Das Cage wiegt ca. 310 Gramm und ist somit relativ schwer, allerdings nicht unangenehm zu tragen. Der Bügel des Headsets ist größenverstellbar, rastet sauber und droht auch bei längerer Benutzung nicht sich selbstständig zu machen.

Cage Gaming Headset Teufel
© Lautsprecher Teufel GmbH

Die Ohrmuscheln des Cage sind mit Kunstleder gepolstert und werden bei längerem tragen nicht unangenehm. Ein Kritikpunkt am Headset ist, dass man zwar damit wirbt, dass das Headset luftdruchlässig sei, die Ohren jedoch nach einiger Zeit trotzdem sehr warm werden und die Luftzufuhr nicht auszureichen scheint. Durch die an beiden Seiten der Ohrmuscheln angebrachten, leuchtenden Teufel-Symbole, die ebenfalls nach einiger Zeit recht warm werden, wird dieser Effekt leider noch verstärkt. Auch wenn es optisch einiges her macht, sind die leuchtenden Symbole ein aus unserer Sicht überflüssiges Feature. Unseren Informationen nach zufolge denkt man bei Teufel aktuell darüber nach eine Funktion in die mitgelieferte Software zu integrieren (zu dieser Software später mehr), die es ermöglichen soll das Leuchten zu deaktivieren. Da das grelle rote Licht extrem auffällig ist und nicht unbedingt gebraucht wird, ist dies eine Funktion, die man aus unserer Sicht freischalten sollte.

Den folgenden Aspekt kann man sowohl positiv, als auch negativ betrachten. Beim Tragen des Cage wird schnell klar, dass man nicht vollkommen frei von Außengeräuschen ist. Das Headset isoliert einen nicht vollkommen, was für manche Nutzer als gut und für andere als schlecht empfunden werden kann. Wer nicht vollkommen abgeschottet sein will und auch während des zockens gerne noch etwas von seiner Umwelt mitbekommt, wird mit dem Cage mit Sicherheit zufrieden sein. Auch für den Gebrauch am Handy macht es Sinn, noch etwas von Außen mit zu bekommen, wenn man sich Beispielweise im Straßenverkehr befindet und nicht in seinen eigenen vier Wänden umher läuft. An das Handy lässt sich das Cage einfach mit dem beigelegten Klinkenkabel anschließen. Durch zwei Klinkenanschlüsse, ist es egal wie man das Headset aufsetzt, da sowohl das Kabel, als auch das abnehmbare Mikrofon von beiden Seiten angeschlossen werden kann.

Cage Gaming Headset Teufel
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Die Software

Wo wird gerade bereits bei der Nutzung des Cage waren, springen wir gleich zu den Features des Headsets. Die volle Packung lässt sich hier nur nutzen, wenn das Cage per USB an den PC angeschlossen wurde und die hierfür erforderliche Software installiert wurde. Die Software des Cage bietet die Möglichkeit verschiedenste Einstellungen für das Headset zu treffen. Unterschieden wird in der Software zwischen den Input- und den Output-Einstellungen. Es lässt sich beispielsweise die Lautstärke des Mikrofons und die Abtastrate einstellen, oder ein Filter für Nebengeräusche aktivieren.

Kommen wir zu den Input-Einstellungen, denn hier ist die Palette an Einstellungsoptionen deutlich breiter. Hier ist es ebenfalls möglich, Lautstärke und Abtastrate einzustellen, das Maximum liegt hier bei 96 KHz und 24 Bits. Zudem bietet sich über den Punkt Xear Dynamic Bass eine weitere Möglichkeit den Tiefton des Headsets zu beeinflussen. Über den in der Software enthaltenen Equalizer, lassen sich zahlreiche Einstellungen für den optimalen Sound des Cage treffen. Der Equalizer bietet unter anderem jedoch auch bereits voreingestellte Optionen, die man je nach Anwendungszweck einfach auswählen kann. Zur Auswahl stehen hier z.B. Voice, Movie, Game und Music. Des Weiteren unterstützt das Cage einige Klangverbesserungen wie etwa Xear Audio Brillant. Per Voice Clarity lässt sich eine Stimmverbesserung hinzu schalten, was besonders dann praktisch ist, wenn das Gegenüber ein nicht so gutes Mikrofon verwendet und so schlecht zu verstehen ist.

Cage Gaming Headset Teufel
© Lautsprecher Teufel GmbH

Klang-Quallität

So gut das Ganze bisher auch klingen mag, davon haben wir nichts, wenn am Ende die Tonqualität nicht stimmt – hier sind wir zwar vom Headset überzeugt, haben jedoch noch eine Kleinigkeit zu bemängeln. Beginnen wir mit den positiven Aspekten: Der Sound ist für ein Gaming-Headset verdammt gut und auch die Bässe sind ordentlich. Man hat zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, von diesen gestört zu werden, oder dass diese einem auf die Gehörgänge schlagen. Für den Fall das auf dem Rechner gerade mal kein Videospiel, sondern beispielsweise Musik läuft, lässt sich auch hier das Cage verwenden, da dieses auch hier einen super Klang erzeugt. Ist das Headset per USB verbunden, lässt sich sogar ein virtueller 7.1-Surround-Sound zuschalten, was jedoch nicht unbedingt positiv sein muss, da hier eine große Räumlichkeit dargestellt wird, die eigentlich nicht vorhanden ist.

Als Kritikpunkt kann man zur Klangqualität zum Ende noch einbringen, dass der Detailgrad für ein so teures Headset relativ gering ist. Das Headset kostet aktuell 170 Euro, was ein happiger Preis ist. Leider gibt das Cage beispielsweise Schritte von anderen Spielern genauso gut oder schlecht herüber, wie andere Headsets auch, wodurch man keinen Vorteil im Spiel erhält – hier besteht also noch Verbesserungsbedarf.

Fazit

Letztendlich lässt sich sagen, dass man mit dem Cage fast nichts falsch machen kann, wer nicht unbedingt ein Headset benötigt, welches einen auch Ingame voran treibt, der ist mit dem Cage sicherlich gut bedient. Eine super Soundqualität trifft auf tolle Verarbeitung und eine Qualität, die wir gerne öfter bei Vertretern des Genres sehen würden. Das Cage ist ein optimales Gaming-Headset und wirkt durch seine Aufmachung nicht nur stabil, sondern auch modern. Von uns an dieser Stelle eine klare Kaufempfehlung.

Wer sich nun dazu entscheidet das Headset kaufen zu wollen, der gelangt über den folgenden Link direkt zu Website von Teufel: Das Teufel Cage jetzt ansehen!

Cage Gaming Headset Teufel
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