GHOST RECON: WILDLANDS – Die Open Beta im Test

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Seit dem 23. Februar ist die Open Beta von Ghost Recon: Wildlands verfügbar, wir haben uns das Spiel einmal genauer für euch angeschaut und wollen euch nun unsere ersten Eindrücke des Spiels schildern. Bis morgen, den 27. Februar, ist die Beta noch verfügbar. Wer also noch einen letzten Blick auf das Spiel werfen will, der sollte sich beeilen. Am 7. März erscheint Ghost Recon: Wildlands für PC, PS4 und Xbox One im Handel.

Nach der Closed Beta zu Ghost Recon: Wildlands hagelte es Kritik und Spott auf die Entwickler. Bemängelt wurden vor allem Fahrzeugphysis, Verbindungsproblem der Server und eine durchwachsene KI. Nun ist die Open Beta erschienen und wir schauen uns nicht nur an, was sich Vergleich zur Closed Beta getan hat, sondern nehmen einmal das komplette Spiel unter die Lupe. Wir haben die Beta auf der PlayStation 4 im Coop Modus mit zwei Leuten gespielt, können daher ausschließlich aus dieser Perspektive unsere Meinung schildern.

Die Fahrzeugphysis ist aus unsere Sicht keine vollständige Katastrophe, kommt jedoch nicht an beispielsweise an die eines Grand Theft Auto heran. Jedoch sollte man beachten, das Ghost Recon ein völlig anderes Spiel ist und daher nicht zwanghaft mit einem anderen Spiel verglichen werden kann. Für Einsteiger wird es mit Sicherheit eine Zeit dauern, bis diese sich an das Fahrgefühl gewöhnt haben. Was Verbindungsprobleme zu den Server angeht, können wir sagen, dass es nach anfänglichen Schwierigkeiten recht glatt lief, hierbei sollte man jedoch beachten, dass der Ansturm an Spielern sehr hoch war und dieser Ansturm auf die Server erst einmal in den Griff gekriegt werden muss, weshalb wir dies nicht als negativen Punkt anprangern möchten. Der letzte große Punkt auf der Liste der negativ bewerteten Dinge aus der Closed Beta, ist die recht schwache KI, die sich leider nur mäßig gebessert hat. Positiv zu sehen ist, dass frontal Angriffe (jedenfalls bei zwei Spielern) und das rushen durch Missionen auf Grund der enormen Anzahl an Gegnern und der beachtlichen stärke, selbst im „Normalen“ Schwierigkeitsgrad so gut wie unmöglich sind, was die oder den Spieler dazu zwingt wenigstens etwas taktisch an die Sache heran zu gehen. Leider ist es schlussendlich doch zu leicht die Gegner auszutricksen, in dem man Beispielsweise aus größerer Entfernung mit einem Scharfschützengewehr die Gegner auf sich zieht, während der Partner die Mission erledigt.

Nun kommen wir zu unseren persönlichen Eindrücken, die wir im Laufe der Beta gesammelt haben. Das erste was uns sehr überrascht hat, ist die Auswahl an Kleidungsstücken, Accessoirs und Charakter-Varianten, mit denen man seinen Charakter personalisieren kann. Ein weiteres Plus für das Spiel ist der überraschend gut funktionierende Coop-Modus, den wir jedem Ghost Recon-Spieler ans Herz legen möchten, der hin und wieder einmal Lust hat, mit seinen Freunden eine Runde zu zocken. Eine tolle Auswahl an Waffen und eine detailreiche Welt sorgen zusätzlich für einige Stunden Spielspaß. Die Welt erinnert zumindest Teilweise an die, des ebenfalls von Ubisoft stammenden Spiels FarCry. Auch das in Ghost Recon eingebaute Skill-System motiviert einen dazu weitere Schlachten zu schlagen, um seinen Charakter im Level aufsteigen zu lassen.

Fazit: Aus dem was wir aus der Beta bisher mitnehmen konnten, finden wir, dass Ghost Recon: Wildlands die richtigen Ansätze bietet, aus dem mit ein wenig Feinschliff ein tolles Spiel werden kann, mit dem man mit Sicherheit einige Stunden verbringen kann. Wer also mal wieder Lust auf einen Taktik-Shooter hat und diesen einmal in einer Open-World erleben will, für den ist Ghost Recon genau das Richtige. Was die Kritik angeht, daraus kann mit Sicherheit noch etwas werden, bis zum Release haben die Entwickler schließlich noch etwas Zeit. Genau für solche Kritik ist eine Open-Beta auch gedacht, um die Kritik der Spieler zu beleuchten und Einzelheiten noch einmal zu überdenken und zu verbessern.