PREY – Der Weltraum-Shooter im Test!

Prey
© Bethesda Softworks

Der neue Ego-Shooter aus dem Hause Bethesda Softworks bietet verschiedenste Elemente und Inhalte, die einige Spieler mit Sicherheit freuen dürfte. Für wen das Spiel genau etwas ist, klären wir in unserem Test!

Beginnen wir mit der Story. Prey spielt im Jahre 2032 auf der Talos 1, einer Raumstation, die wir im Laufe des Spiels zu genüge erkunden und erforschen. In Prey hat der Präsident der Vereinigten Staaten, John F. Kennedy, das Attentat überlebt und eine groß angelegte Finanzierung für ein Raumfahrtprogramm der USA in die Wege geleitet.

Als eine Alienspezies, die im Spiel Typhon gennant wird, die Erde angreift, schließen sich die USA und die UdSSR zusammen, um der Bedrohung durch die Typhon ein Ende zu setzen. Als Konsequenz bauen die Partner die Talos 1, die fortan als Gefängniss für die Spezies dient und über der Erde kreist.

Als Teil eines Experiments begibt sich der Protagonist Morgan Yu auf die Station. Als der Alienspezies der Ausbruch aus der Einrichtung gelingt, sieht sich Morgan Yu gezwungen die Gefahr einzudämme.

Auf unserer Reise treffen wird auf wenige Überlebende, die bisher nicht von den Aliens getötet wurden. Von diesen erhalten wir Quests und Aufaben, die wir nach belieben neben unserer Story abschließen können. Jede Entscheidung kann minimale Auswirkung auf eines von zwei alternativen Enden haben.

Prey

Hier kommen wir zu einem Schwachpunkt des Spiels. Beide enden sind recht unemotional, was die Entscheidung zu einer unspektakulären Aufgabe macht, da man keine ängere Bindung zu den Charakteren aufbaut.

Über die Spielzeit lässt sich an dieser Stelle wenig sagen, da man jeh nach Lage der Quests keine zeitlichen Angaben machen kann. Wenn man alle Quests erledigt, die man entweder von Überlebenden der Station, oder durch das durchforsten von Emails erlangen kann, kann das Spiel jedoch einiges an Zeit in Anspruch nehmen.

Grafisch ist das Spiel kein Highlight, jedoch auch nicht sonderlich schlecht. Da viele Spiele von Bethesda einen ähnlichen Look haben, sieht man schnell, woher das Spiel stammt. Vorteilhaft an der Grafik ist durchaus, dass man Prey auch auf einem durchschnittlichen Rechner in hoher Auflösung spielen kann.

Abstürze können wir bei unserem Test zur Zeit nicht vermelden, jedoch hakt das Spiel an der ein oder anderen Stelle, was wir jedoch nicht als weiter störend empfunden haben.

Besonders gut gefallen tun uns die Effekte, z.B. bei den Recycler-Ladungen, die Aliens in sich einschließen und anschließend in nützliche Ressourcen verwandelt. Ressourcen sind ein gutes Stichwort, da das Spiel mit Ressourcen-Knappheit arbeitet. Durchsucht Mülleimer, Koffer und andere Behältnisse, um Munition und Medikits einzusammeln. Auch Schrott solltet ihr mitnehmen, da ihr diesen in den Recyclern zu wichtigen Ressourcen zum craften von Gegenständen verwandeln könnt.

Wer mit wenig Munition also gegen eine fremde speziess im All bestehen möchte und auf das Durchsuchen von großen Arialen steht, dem kann man das Spiel auf jeden Fall empfehlen.